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Coronajahr 2020: 5 bewegende Nachrichten aus dem Nazareno Straßenkinderdorf

In Zeiten, in denen jeden Tag schlechte Nachrichten in den Zeitungen zu lesen sind, schaffen diese guten Nachrichten wieder Platz für Optimismus. Deshalb möchten wir gerne ein paar bewegende Neuigkeiten aus dem von AMAZONAS unterstützen Kinderdorf „der Kleine Nazareno“ teilen. Trotz der Corona Pandemie, die besonders die Menschen in den Armenvierteln Brasiliens hart getroffen hat liefern diese Schicksale Grund für neue Zuversicht.


Eine Geschichte wie aus dem Märchen – eine zerrissene Familie findet wieder zusammen
Mit der Unterstützung des kleinen Nazareno ist Raniels Mutter von Ihrer Drogensuchet loskommen und wieder mit ihrer Familie vereint (siehe Bild oben). Es sieht alles danach aus, dass der Familie nun ein besseres Leben bevorsteht. Raniel und seine Brüder leben wieder bei ihrer Mutter. Ray, Raniels älterer Bruder hat eine Lehrstelle als Verkäufer gefunden. Dem jüngeren Bruder wird durch finanzielle Unterstützung Fußballtraining ermöglicht, wodurch er vielleicht seinen Traum einer Fußball-Karriere verwirklichen kann. Die Mutter kann noch weiterhin als Putzfrau in den Räumlichkeiten des kleinen Nazareno arbeiten.

 

Diego (18) hat nach 11 Jahren beim kleinen Nazareno seinen ersten Arbeitstag im Supermarkt

Vor 11 Jahren, als er sieben Jahre alt war wurde Diego vom kleinen Nazareno aufgenommen.  Er hat zwar nicht auf der Straße gelebt, aber in einem Haus mit dem Loch in der Decke, zusammen mit seiner drogenabhängigen Mutter.
Heute arbeitet der jetzt volljährige Diego nun halbtags in einem Supermarkt, wo er eine Lehrstelle bekommen hat. Aufgrund der Corona-Pandemie kann er zurzeit die Schule nicht besuchen. Sein Gehalt als Lehrling reicht nicht aus um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, deshalb wird er weiter vom kleinen Nazareno unterstützt und ist dort auch immer willkommen.

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200 Lehrstellen für Jugendliche dank Petrobrás Projekt
Das Ölunternehmen Petrobrás wählt alle zwei Jahre 80 Projekte aus tausenden Projektanträgen aus, welche sie dann für zwei Jahre finanzieren. Der neue Projektantrag des kleinen Nazareno ist an erster Stelle von 68 Projekten die von der Expertenkommission aus 1.590 Anträgen ausgewählt worden.

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Im Rahmen des Projekts vermittelt der kleine Nazareno 200 Jugendliche an Betriebe und verhilft ihnen so zu einer Lehrstelle. Der theoretische Unterricht wird auch vom kleinen Nazareno übernommen.
Dafür und für eine Vielzahl an anderen Projekten werden diverse Streetworker und Sozialarbeiter angestellt, die von Petrobrás finanziert werden.

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Neues Sportzentrum zum Stärken des Selbstvertrauens von Mädchen
Sobald die Pandemie es zulässt ist geplant Jugendliche aus Maranguape und Tabatinga, zwei in der Nähe gelegenen Städten, ein Sportzentrum zu errichten.
Dazu wurde die Fläche des schon vorhandenen Fußballfeldes verdreifacht. Die Jugendlichen werden viermal in der Woche, halbtags in Sport unterrichtet, mit Schwerpunkt Fußball und Laufen. Dabei werden insbesondere Mädchen aus den Armenvierteln eingeladen. Die oberste Priorität ist hierbei das Selbstbewusstsein der Mädchen durch den Sport zu stärken, sodass sie den Herausforderungen in ihren Familien und den Armenvierteln besser gewachsen sind. Durch den Sport werden den Mädchen neue Perspektiven eröffnet, in einem geschützten Raum mit interssanten Entwicklungsmöglichkeiten.

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Carlos, Bernardo Adoptivsohn hat nach 27 Jahren seine Familie wiedergefunden
Die wohl unglaublichste Geschichte ist die von Carlos, ein Junge den Bernardo (Gründer und Leiter des kleinen Nazareno) vor 19 Jahren adoptiert hat. Er hat nach 27 Jahren seine Familie wiedergefunden. Seit Carlos mit sieben Jahren beim kleinen Nazareno aufgenommen wurde war die Suche nach seiner Familie erfolglos. Doch das sollte sich jetzt ändern. Nach jahrelanger erfolglose Suche ging alles plötzlich ganz schnell. Ein Mitarbeiter verteilte Plakate und Flyer mit dem Bild von Carlos, damals und heute und den Namen seiner Familie, die bekannt waren.
Nach zwei Wochen meldete sich Carlos vermeintlicher Bruder und erzählte eine herzzerrreissende Geschichte vom Tod der Mutter, die im Sterbebett noch erzählte, dass sie bereute ihren Sohn (Carlos) nie wieder gefunden zu haben. Der Rest der Familie würde sich aber auf ein Wiedersehen freuen.
Die Geschichte wird auch in einem Artikel veröffentlicht, so erfahren Bernardo und Carlos auch, dass alles erlogen ist. Der Schock ist groß. Ein zweiter Artikel wird veröffentlicht, der von diesem Betrug berichtet. Dieser Artikel hat durch Zufall Carlos Onkel erreicht, der sofort seine Schwester anrief und nur rief „Wir haben deinen Sohn gefunden! Wir haben deinen Sohn gefunden!“
 

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