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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-04-29T17:05:33+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Nazareno Hilfsprojekt - Ein ehrlicher Brief</title>
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                                            &quot;....wenn ich vorher alles gewusst hätte, was dort auf mich zu kommen würde, hätte ich vielleicht doch gesagt: Ach, das überlasse ich doch lieber jemanden anderes...&quot; - ein ehrlicher Brief
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                 Brief von Bernardo an Matthias Saul vom 7. August 2018 
 &quot;Lieber Matthias! 
 Ich hab mich  so gefreu t! Am Freitag Morgen hatte ich gesehen, dass du uns nicht vergessen hattest! Ich bin aufgesprungen und habe in die Hände geklatscht, was ich immer mache, wenn ich mich wahnsinnig freue! Noch am Vormittag, bei unserer wöchentlichen Versammlung in Fortaleza, habe ich meinen Mitarbeitern von euerer Hilfe berichtet. Also  ganz grosse Klasse  und dir, deiner Familie und dem Amazonas Team, meine Hochachtung und unseren Dank! 
 Du bekommst bestimmt nicht immer gute Nachrichten von der aktuellen Lage in Brasilien. Mit  62.517 Opfer von Gewalt hat Brasilien im letzten Jahr  einen traurigen Rekord aufgestellt. Ich kann dir nur versprechen, dass wir uns weiter dafür einsetzten, dass den Kindern und Jugendlichen, dessen Leben schon vor ihrer Zeit auf der Strasse von Armut und Leid geprägt war, dieses traurige Schicksal erspart bleibt. Und ich mach kein Geheimnis aus der Tatsache, dass es uns nicht immer gelingt! Einige Jahre lang habe ich meinem Bruder schon mal gesagt: Werner,  wenn ich vorher alles gewusst hätte, was da auf mich zu kommen würde, hätte ich vielleicht doch gesagt: Ach, das überlasse ich doch mal lieber jemanden anderes. Aber, Matthias, trotz allem lebe ich doch gerne in Brasilien und trotz allem denke ich mir, ich bin am richtigen Ort zur richtigen Zeit!  
 Dir alles Gute und herzlichen Dank! 
 Mit besten Grüssen! 
 Bernardo!&quot; 
 (Gründer &quot;  Der kleine Nazareno  &quot;) 
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                            <updated>2021-03-08T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Das Straßenkinderprojekt &quot;Der kleine Nazareno&quot;</title>
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                                            Um einigen brasilianischen Straßenkindern ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen, wurde 1994 der Verein „Der Kleine Nazareno e.V.&quot; gegründet. In den letzten zwanzig Jahren entstanden so zwei Nazareno-Dörfer, die heute für mehr als 110 Kinder ein neues Zuhause sind. Wir unt...
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                   &quot;Die Marke AMAZONAS hat ihren Ursprung in Brasilien, wo wir vor 25 Jahren angefangen haben handgewebte Hängematten herzustellen. Auch heute noch betreiben wir in einer der ärmsten Regionen Nordbrasiliens eine Fabrik die bis zu 100 Menschen Arbeit bietet.   
   Vor 15 Jahren sind wir auf diese Schule für Straßenkinder in der Nähe unserer Fabrik gestoßen und  &amp;nbsp;  haben uns dieses Projekt persönlich vor Ort angesehen. Es hat uns sehr bewegt und überzeugt, sodass wir es mit jährlich 20.000 Euro unterstützen. So können wir, und du als Kunde, Brasilien nicht nur Arbeit und Fortschritt durch die Hängemattenproduktion bringen, sondern schaffen zusätzlich eine Zukunft für brasilianische Straßenkinder.&quot;   
 In Brasilien leben ungefähr  32.000 Kinder völlig verwahrlost  auf der Straße.  Jeden Tag kämpfen sie um ihr Überleben  und gegen die Realität: Hunger, Kälte, Prostitution und Drogen – dabei leben sie in ständiger  Angst vor gewalttätigen Übergriffen von Banden und der Polizei . 
   
 Um den Kindern ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen, wurde 1994 der Verein   „Der Kleine Nazareno e.V.&quot;   gegründet. In den letzten fünfundzwanzig Jahren entstanden so zwei Nazareno-Dörfer, die heute für mehr als  110 Kinder ein neues Zuhause  sind. 
   
 Die außerhalb der Großstädte von Fortaleza und Recife liegenden Nazareno-Dörfer bieten den Kindern eine  Unterkunft, in der sie rund um die Uhr betreut  werden. Sie besuchen dort vom ersten Tag an eine der  staatlich anerkannten, eigenen Schulen  mit der Option, eine weiterführende Schule zu besuchen. Ab dem 15. Lebensjahr wird der Unterricht mit einer praktischen Berufsausbildung ergänzt. 
 Im Anschluss daran werden die Kinder  bei der Arbeitssuche unterstützt  und&amp;nbsp; begleitet, bis sie schließlich auf eigenen Füßen stehen. 
   
 Wir sind in regelmäßigem und engem Austausch mit dem Gründer der Hilfsorganisation. 
 Neuigkeiten zum Kleinen Nazareno e.V.: 
 
  August 2010  
  Dezember 2010  
  März 2011  
  November 2011  
  Dezember 2011  
  September 2012  
  März 2014 - Fußballweltmeisterschaft für Straßenkinder  
  November 2014 - Die Geschichte vom kleinen Josué  
  Dezember 2020 - Coronajahr 2020: 5 bewegende positive Nachrichten aus dem Nazareno Kinderdorf    
 
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                            <updated>2021-03-01T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Coronajahr 2020: 5 bewegende Nachrichten aus dem Nazareno Straßenkinderdorf</title>
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                 In Zeiten, in denen jeden Tag schlechte Nachrichten in den Zeitungen zu lesen sind, schaffen diese guten Nachrichten wieder Platz für Optimismus. Deshalb möchten wir gerne ein paar bewegende Neuigkeiten aus dem von  AMAZONAS unterstützen  Kinderdorf „der Kleine Nazareno“   teilen. Trotz der Corona Pandemie, die besonders die Menschen in den Armenvierteln Brasiliens hart getroffen hat liefern diese Schicksale Grund für neue Zuversicht. 
   Eine Geschichte wie aus dem Märchen – eine zerrissene Familie findet wieder zusammen   Mit der Unterstützung des kleinen Nazareno ist Raniels Mutter von Ihrer Drogensuchet loskommen und  wieder mit ihrer Familie vereint  (siehe Bild oben). Es sieht alles danach aus, dass der Familie nun ein besseres Leben bevorsteht. Raniel und seine Brüder leben wieder bei ihrer Mutter. Ray, Raniels älterer Bruder hat eine Lehrstelle als Verkäufer gefunden. Dem jüngeren Bruder wird durch finanzielle Unterstützung Fußballtraining ermöglicht, wodurch er vielleicht seinen Traum einer Fußball-Karriere verwirklichen kann. Die Mutter kann noch weiterhin als Putzfrau in den Räumlichkeiten des kleinen Nazareno arbeiten. 
 &amp;nbsp; 
  Diego (18) hat nach 11 Jahren beim kleinen Nazareno seinen ersten Arbeitstag im Supermarkt  
 Vor 11 Jahren, als er sieben Jahre alt war wurde Diego vom kleinen Nazareno aufgenommen.&amp;nbsp; Er hat zwar nicht auf der Straße gelebt, aber in einem Haus mit dem Loch in der Decke, zusammen mit seiner drogenabhängigen Mutter.  Heute   arbeitet der jetzt volljährige Diego nun halbtags in einem Supermarkt , wo er eine Lehrstelle bekommen hat. Aufgrund der Corona-Pandemie kann er zurzeit die Schule nicht besuchen. Sein Gehalt als Lehrling reicht nicht aus um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, deshalb wird er weiter vom kleinen Nazareno unterstützt und ist dort auch immer willkommen. 
     
  200 Lehrstellen für Jugendliche dank Petrobrás Projekt   Das Ölunternehmen Petrobrás wählt alle zwei Jahre 80 Projekte aus tausenden Projektanträgen aus, welche sie dann für zwei Jahre finanzieren. Der neue Projektantrag des kleinen Nazareno ist  an erster Stelle  von 68 Projekten die von der Expertenkommission aus 1.590 Anträgen ausgewählt worden. 
   
 Im Rahmen des Projekts vermittelt der kleine Nazareno  200 Jugendliche  an Betriebe und verhilft ihnen so zu einer Lehrstelle. Der theoretische Unterricht wird auch vom kleinen Nazareno übernommen. Dafür und für eine Vielzahl an anderen Projekten werden diverse Streetworker und Sozialarbeiter angestellt, die von Petrobrás finanziert werden. 
     
  Neues Sportzentrum zum Stärken des Selbstvertrauens von Mädchen  Sobald die Pandemie es zulässt ist geplant Jugendliche aus Maranguape und Tabatinga, zwei in der Nähe gelegenen Städten, ein Sportzentrum zu errichten. Dazu wurde die Fläche des schon vorhandenen Fußballfeldes verdreifacht. Die Jugendlichen werden viermal in der Woche, halbtags in Sport unterrichtet, mit Schwerpunkt Fußball und Laufen. Dabei werden  insbesondere Mädchen aus den Armenvierteln &amp;nbsp;eingeladen. Die oberste Priorität ist hierbei das  Selbstbewusstsein der Mädchen durch den Sport zu stärken , sodass sie den Herausforderungen in ihren Familien und den Armenvierteln besser gewachsen sind. Durch den Sport werden den Mädchen neue Perspektiven eröffnet, in einem geschützten Raum mit interssanten Entwicklungsmöglichkeiten. 
     
  Carlos, Bernardo Adoptivsohn hat nach 27 Jahren seine Familie wiedergefunden  Die wohl unglaublichste Geschichte ist die von Carlos, ein Junge den Bernardo (Gründer und Leiter des kleinen Nazareno) vor 19 Jahren adoptiert hat.  Er hat nach 27 Jahren seine Familie wiedergefunden . Seit Carlos mit sieben Jahren beim kleinen Nazareno aufgenommen wurde war die Suche nach seiner Familie erfolglos. Doch das sollte sich jetzt ändern. Nach jahrelanger erfolglose Suche ging alles plötzlich ganz schnell. Ein Mitarbeiter verteilte Plakate und Flyer mit dem Bild von Carlos, damals und heute und den Namen seiner Familie, die bekannt waren. Nach zwei Wochen meldete sich Carlos vermeintlicher Bruder und erzählte eine herzzerrreissende Geschichte vom Tod der Mutter, die im Sterbebett noch erzählte, dass sie bereute ihren Sohn (Carlos) nie wieder gefunden zu haben. Der Rest der Familie würde sich aber auf ein Wiedersehen freuen. Die Geschichte wird auch in einem Artikel veröffentlicht, so erfahren Bernardo und Carlos auch, dass alles erlogen ist. Der Schock ist groß. Ein zweiter Artikel wird veröffentlicht, der von diesem Betrug berichtet. Dieser Artikel hat durch Zufall Carlos Onkel erreicht, der sofort seine Schwester anrief und nur rief  „Wir haben deinen Sohn gefunden! Wir haben deinen Sohn gefunden!“  &amp;nbsp; 
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